Natur pur, Entspannung, Spiel & Bewegung

Kinderwagen am Jahreszeiten-Weg Golling
Kinderwagenrunde am Jahreszeiten-Weg Golling

Genau mit diesen Worten würde ich den Jahreszeiten-Weg in Golling spontan beschreiben. Besonders jetzt im Herbst ist ein Spaziergang im Wald traumhaft. Dazu ist der rund ein Kilometer lange Waldweg zum Wandern mit Kinderwagen ideal und die vielen Spiel- und Bewegungsstationen entlang des Weges laden vor allem Familien zum Spaziergang ein. Und das alles auch noch kostenlos! Der idyllische Egelsee und das nahegelegende Aqua Salza Golling waren uns bestens bekannt, aber den Jahreszeiten-Weg haben auch wir das erste Mal erwandert und sicher nicht das letzte Mal.

Das Wetter war traumhaft und Motive für die Kamera reichlich vorhanden. Kaum weggepackt, lockte bereits das nächste Fotomotiv geknipst zu werden. Tolle Ruheplätze, Aussichtspunkte und einfach das Lichtspiel im Wald sind unbeschreiblich. Aber nun der Reihe nach…

Der Egelsee am Beginn: ein Naturjuwel in Golling

Unseren Ausflug starteten wir am kostenlosen Parkplatz Trögergasse (Einfahrt in der Marktstraße Golling von Kuchl aus kommend links beschildert). Eine kurze Steigung hinauf und schon gingen wir mitten in ein kleines Naturparadies. Die bunten Blätter der Bäume und der von den herbstlichen Sonnenstrahlen glitzernde Egelsee luden gleich zu einer Wanderung um den See ein. Wer möchte kann aber auch gleich rechts abbiegen und in den Jahreszeiten-Weg starten. Eine große Tafel am Anfang gibt einen Überblick über den Themenweg und es sind auch Folder zum Mitnehmen vorhanden. Es erwarteten uns 32 Taferl mit Erklärungen, besondere Stationen für „Körper, Geist und Seele“ sowie „Kraft, Ruhe und Mediation“. Dazu noch viele Erlebnis-Punkte zum Anschauen, Entdecken und Spielen – nicht nur für Kinder 😉

Themenweg für die ganze Familie

Kaum ein paar Schritte unterwegs, schon lädt uns das erste Schild zum Stop ein. Und so ging es uns auf dem ganzen Weg. Immer wieder hielten wir an, informierten uns auf den Schildern, machten die Übungen mit und genossen einfach die entspannende Atmosphäre im Wald.

Und alle paar Meter stand ein Bankerl zur Verfügung. Einfach um eine kleine Pause einzulegen, aber meistens um den einmaligen Ausblick in die Natur, auf Golling und in das Salzachtal zu genießen.

Die ersten Stationen führten uns unter anderem beim Labyrinth, dem Reisighaufen und dem Baumhoroskop vorbei. Bis wir von weiten schon ein kleine Kapelle durch den Wald erkannten und unser Interesse immer größer wurde. Hier wurden wir auch bei Nummer 32 auf den Erinnerungspunkt aufmerksam gemacht und knipsten natürlich auch gleich von diesem „Fotografenplatz“ ein Foto davon.

Aussichtsreiche Logenplätze: Parkkapelle & Aussicht auf die Burg Golling

Einer der schönsten Plätze ist das Bankerl vor der kleinen Parkkapelle. Bei Station 11 „Der Weg – 3 Materialien“ kann man (ohne Kinderwagen) einen Abstecher über einen kleinen Pfad zur Kapelle hoch gehen. Aber keine Angst, auch außen herum kann man die Kapelle mit Kinderwagen erreichen. 

Nur ein paar Meter entfernt befindet sich ein kleine Plattform, wo man wieder in die Ferne blicken und es sich gemütlich auf einem Bankerl machen kann. Links gehalten sieht man die Pfarrkirche Golling und die Marktstraße mit dem Museum Burg Golling (Tipp: wechselnde Sonderausstellungen).

Balancierweg, Insektenhotel & Venusblume

Aber all diese Stationen waren noch lange nicht alles. Weiter ging es des Weges zum nächsten Aussichtspunkt mit Bankerl, vorbei am „Hänsel & Gretel Weg“ und dem Balancierweg, wo Baumstämme übereinander liegen (Hasengitter minimieren dabei die Rutschgefahr). Danach erfreuten wir uns noch am Steck-Spiel und bauten den bereits vorgefundenen Turm weiter und informierten uns über das Insektenhotel. Oben angekommen erwartete uns noch ein besonderer Ruheplatz zum Meditieren – die Venusblume. Hier fand ich einen Satz zum Nachdenken: „Hast du es eilig? So werde bewusst langsam und ruhiger – so bist Du schneller als zuvor„.

Wenn ihr jetzt genau wissen wollt, was hinter den ganzen Stationen steckt und was man hier alles erleben kann, dann auf nach Golling zum Jahreszeiten-Weg. Ob mit Kleinkind im Kinderwagen, für Erwachsene mit Schulkindern oder als Pärchen – der Lehrpfad ist für jedes Alter und auch für größerer Gruppen geeignet. Wir werden sicher den Weg noch öfters besuchen, denn im Wald gibt es immer etwas zu entdecken und wer weiß ob wir auch alle Beschilderungen gefunden haben!

Wir haben die Ruhe am Jahreszeiten-Weg in Golling genossen, viel gespielt und so einiges erfahren. Oder wisst ihr zum Beispiel dass Weihrauch das getrocknete Harz des Weihrauchstrauches und das begehrteste Räucherharz der Welt ist! Oder in genau diesem Waldstück früher für ca. 3 Jahre ein Skilift stand, wo sogar Ortsmeisterschaften ausgetragen wurden. Einige Tafeln haben uns zum Nachdenken angeregt oder motiviert den Wald als Ruheoase zu sehen. Aber am besten ihr erkundet den Themenweg selber und nehmt Euch eine kleine Jause mit. Die Bankerl am Wegesrand und einige Jausenplätze mit Tisch laden zum Verweilen ein. Ansonsten empfehle ich Euch vom Parkplatz etwas weiter in Richtung Markt zu gehen und eine der vielen Gasthöfe und Restaurants in Golling zu besuchen. Wir hatten ein wirklich sehr gutes Mittagessen beim Hauslwirt und haben uns zum Nachtisch für zu Hause mit selbstgemachten Torten vom Café Maier eingedeckt – einfach nur lecker!

Und noch ein letztes Aussichtsbild zum Schluss! Wir kürzten den Heimweg bei Nummer 19 „Wasserspeicher“ ab und bekamen noch einen wunderschönen Ausblick auf die Marktgemeinde Golling.

Hier geht`s zum Jahreszeiten-Weg Golling:

Barbara
Grias Enk!

Ich heiße Barbara Lackner, komme aus Puch – genauer gesagt aus St. Jakob am Thurn – und ich bin in der Genuss- & ErlebnisRegion Tennengau viel unterwegs. Privat, sowie auch beruflich als Mitarbeiterin im Gästeservice Tennengau. Besonders gerne berichte ich über die zahlreichen Genuss- & ErlebnisFeste, einzigartigen Ausflugsziele und schmackhaften GenussPunkte in der Region. Mir liegt neben dem Tourismus, auch die Volkskultur am Herzen. Als Bauerndirndl, langjähriges Mitglied des Trachtenvereins D`Puachstoana und ehemalige Schützen-Marketenderin der historischen Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn, lebe und gestalte ich die traditionellen Bräuche im Salzburger Land mit. Zudem bin ich seit Dezember 2014 Mutter eines Sohnes und viel mit dem Kinderwagen (TFK Joggster III 12´) oder dem Tragetuch in der Region unterwegs. Ich freue mich von meinen Tätigkeiten zu berichten und hoffe, dass Euch meine Geschichten gefallen.

Ein Kommentar

  1. Strubreiter Cornelia

    Meine Mädels sind ebenfalls total begeistert vom Jahreszeitenweg und gehen immer wieder gerne diese Strecke! Man kann ihn nur weiterempfehlen!

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